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Teil 2 vom Baubericht. Ein Tragisches Ende?

Eine Antwort

Hallo,

Teil 2 des Bauberichts ist fertig. Am Ende werdet ihr das Finale sehen 🙂

29. März
Heute war so ziemlich der langweiligste Tag. Habe die letzten zwei Module fertig geschraubt. Das letzte Modul hat kräftig gezickt. Lag es dran, dass es auf Video dokumentiert wurde?
[youtube]anLwIwRbzKE[/youtube]

30. März
Heute wurden die Kabel verschraubt/gequetscht. Drecks Arbeit. Abisolieren ging ja noch, aber das Kabel dann in den Kabelschuh reinzufummeln. Wenn er dann mal drin war mit dem Hammer kräftig draufhauen und hoffen, dass das Kabel nicht vorher wieder rausgehüpft ist. Das Aufbiegen macht gar keinen Spaß.

1. April
Heute war der Tag, der in die Geschichte eingehen wird. Die Bank wurde zum ersten mal in Betrieb genommen. Entladen ĂĽber Widerstände, Notaus und Zeitmessung stand auf dem Programm. Zuerst wurde nur ein Test mit 2,7kJ gemacht ob alle neuen Verkabelungen das hergeben, was ich mir erhoffte. Alles passte. Keinerlei Probleme. Nun wurden 4 Module an die Steuerung gehängt. Aufladen dauert zwar „etwas“ länger als bei 2,7kJ, aber bei 10kJ auch kein Wunder. Entladen ĂĽber den Widerstand gibt eine schöne Wärmewelle. Ein zweites Aufladen um den Notaus zu testen brachte einen verherenden RĂĽckschlag. Ă–hmmm ja, die Kabel flogen nur so durch die gegend. 3mm Plexiglas bricht einfach mal so als wärs nichts. Und vom 10mm Plexiglas des Notauses ist nur noch Pulver da. 10kJ grad mal die Hälfte vom Ausbau und der Notaus macht schon schlapp? Ich brauch ein neues Konzept fĂĽr den Notaus. Vermutlich ist Plexiglas einfach nicht geeignet um solch gigantische Kräfte zu „verwalten“.
Neue Planung schaut wie folgt aus: Notaus kommt nicht mehr in die Kiste sondern wird direkt auf das Sammelbrett der Modulleitungen geschraubt. (Werden zwar Pneumatikschläuche verlegt werden mĂĽssen, dafĂĽr können andere dicke Leitungen eingesparrt werden) Hauptmaterial fĂĽr den Notaus ist nicht mehr Plexiglas sondern MDF Holz. Der Notaus wird nicht mehr wie bei der jetzigen Version den Kontakt auf eine gegenplatte DrĂĽcken. Er wird den Kontakt zwischen zwei „Platten“ hineinschieben. Mit Platten sind Massive 30mmx30mm (BreitexHöhe) Kupferklötze gemeint.
Da der Notaus nicht mehr in der Kiste ist, sind auch weniger Leitungen vorhanden, die durch die gegend „hĂĽpfen“ können und somit schaden anrichten.
Das restliche Konzept bleibt gleich.
Noch zur Info: Sämtliche Kabel, die den Weg zum Notaus beschrieben haben, bis auf die dicken 35mm² Kabel zu den Modulen haben sich aus den Messingklemmen gelöst. Es waren immer beide Schrauben angezogen. Ein Kabel muss es dabei so herumgeschleudert haben, dass es das Manometer schwer beschädigt hat. Es zeigt jetzt nur noch 3bar an. Egal welcher Druck vorherscht. Die Kräfte sind gigantisch.

Geschrieben von michael @die-frickler.org

am 29. März 2011 um 19:31 Uhr

Eine Antwort fĂĽr 'Teil 2 vom Baubericht. Ein Tragisches Ende?'

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  1. Schönes Projekt 🙂
    16kj, 1,4KV 🙂

    sind Schaltpläne und Ähnliches zu haben?

    mfg Tizi

    Geschrieben von Tizi

    am 14. Juli 2013 um 21:26 Uhr

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