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Michael und seine neuen Ideen

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Seit über einen Jahr gibt es nun schon diesen Blog.

Es scheint so, als hätten wir uns was vorgenommen, was nicht mehr weiter geführt wird. Dem täuscht man sich.

Zwar hat sich einiges unter den Anfänglichen Gründungsmitgliedern geändert, aber jwacalex und ich werden weitermachen. Im letzen 1/2-2/3 Jahr hatten wir auch recht wenig Zeit, zu Bloggen. Bei jwa liegt es dran, dass er sich für sein Abi vorbereiten muss, bei mir war es bis letztes Jahr das gleiche und zurzeit frisst mein Studium (Elektro- und Informationstechnik) sehr viel Zeit.

Dennoch finden sich immer ein paar Minuten Zeit, in denen man über neue Projekte nachdenken kann und ein paar Schaltpläne Entwerfern kann.

So entstehen mit der Zeit immer mehr Projektideen:

Geplant oder im Bau befindet sich immer noch meine Capbank. Inzwischen bezeichne ich es schon als ein Projekt fürs Leben. Es kommen immer wieder neue Ideen dazu Verbesserungsvorschläge von extern werden in einer neuen Planungsphase mit aufgenommen. Man kann fast sagen: Alle 6 Monate ist eine Planungsphase abgeschlossen und der Umbau beginnt. Dieser ist zu 80% nach 1-2Wochen abgeschossen und die restlichen 20% werden so zusammengeschustert, dass das Gerät wieder einsatzfähig ist, aber nicht 100% dem geplanten entspricht. So fängt wieder eine 6 Monatige Planung an und wieder die 1-2 Wochen Bauzeit, aber diesmal werden die 20% vom letzten Mal umgesetzt. Man sieht: Nach ca. 1 Jahr ist es so wie es geplant war. Aktuell bin ich wieder kurz vor den 1-2 Wochen Bauzeit. Material ist bestellt und auch schon da.

Mal wieder ist das alte Projekt eine CNC Fräse zu bauen hochgekommen. Schuld daran ist u.a. mein Kommilitone Markus. So wurde ca. 2 Wochen lang Pläne erstellt, Preise im Internet verglichen und Gesamtpreis ausgerechnet. Am Ende der ersten Planungphase stand fest: zu Teuer. Also noch mal Preise verglichen an ein paar Stellen optimiert und noch mal ein paar € einsparen können. Aber immer noch etwas zu Teuer, bzw. an der Grenze zwischen zu Teuer und geht gerade noch so. Letzten Endes wurden aber sämtlich Pläne in die Schublade „Geplante Projekte, aber nicht umsetzbar“ einsortiert. Ausschlaggebend war nicht nur der Preis, sondern auch der Mangel an einem geeigneten Platz.

Zurzeit übe ich mich im Ätzen von Platinen. Es mag irgendwie nicht so recht funktionieren. Habe mich für die Tonertransfär Methode entschieden. Reicheltkatalogseite bedrucken aufbügeln ablösen des Papiers und rein ins Ätzbad, fertig. Hört sich so was von Simpel an, ist es aber ganz und gar nicht. Hab hier jetzt  schon ca. 1m² an Platinenschrott rumliegen, weil es nicht so geht, wie ich mir das vorstelle. Die Ergebnisse werden zwar immer besser, aber noch nicht 100%. Ausschlaggebend ist die Entscheidende Bügelphase. Hier muss stark optimiert werden. Dazu hab ich mich entschlossen mir ein Laminiergerät zu besorgen. In der Hoffnung, endlich reproduzierbare konstant gute Ergebnisse zu bekommen. Die Kiste sollte innerhalb der nächsten paar Tage hier eintreffen. Mal schauen, ob das nächste Wochenende mir Zeit dazu gibt, diese zu „optimieren“.

Und wenn man schon dann gescheite Platinen ätzen kann, will man sicher auch schöne SMD Bauteile nutzen. Löten mit dem Lötkolben geht ja noch bis zu einem gewissen Grad. Aber einen ATmega64 in SMD möchte ich jetzt nicht mehr von Hand per Kolben löten. Also muss da was her, was mir das Leben erleichtert. Ideen sind schnell gefunden. Unter Reflow findet man sehr schnell im Internet sehr viel. U.a. umgebaute Pizzsaöfen. Die Kisten haben aber fast alle einen Dicken Nachteil: Sie Arbeiten mit Heizstäben, die einen Recht hohen IR Anteil abgeben -> die schwarzen Gehäuse erhitzen sich mehr, als das reflektierende Lötzinn. Lieber wärs mir, wenn sich das Zinn schneller aufheizt, als das Gehäuse, weil das Gehäuse bringt rein gar nichts, außer, dass es die Halbleiter Industrie freut, dass wieder ein paar Bauteile den Hitze tot gestorben sind, ohne jemals richtig im Betrieb gewesen zu sein. 2. Idee ist es eine Reflowlöstsation zu bauen. Hier wird nur die Luft erhitzt, durch einen dünnen Luftkanal direkt dorthin wo man es selber haben will, also auf das Lötzinn. Perfekt. Zurzeit steht das Projekt noch am Anfang der Planungsphase. Und finden zu dem Thema tut man im Internet recht wenig, bis gar nichts.

Gruß

Michael

Geschrieben von michael @die-frickler.org

am 24. Januar 2011 um 22:00 Uhr

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