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Die Restelampe

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Yay,  Inhalte! Ich wurde darum gebeten, meine mobile Handlampe zu dokumentieren – hey, warum auch nicht? Hier wurde viel zu lang schon kein Projekt mehr veröffentlicht.

Die Zielsetzung bei der Herstellung dieser Lampe vor ein paar Jahren war ganz klar: Es ist Samstag Nachmittag, Teile bekommst du nichtmehr, aber in 4 Stunden geht’s los mit Nacht-Geocachen… Also ab ins Lager, Kisten durchwühlen und Teile zusammensuchen.

Herausgekommen ist dieses Schmuckstück:
IMG_3383

Eckdaten:

  • Leuchtmittel 35W Xenon-kurzbogen
  • Vorschaltgerät original dazu, Betrieb an 12V (beides aus Schrottautos)
  • Reflektor einer Energiesparlampe, ursprünglich für versenkte Montage in einer abgehängten Decke, leichter Brandschaden (Plastikteile verzogen)
  • Kabel 2,5mm² aus einem alten Schaltschrank
  • Kleinteile aus den Ecken zusammengekehrt

Details:

die Hochspannungsführung:
IMG_3384

Der Griff, aus einem Reststück Aluprofil gebogen:
IMG_3385

Blick in den Reflektor… der Brenner sitzt etwas ungünstig, hell wird es aber trotzdem:
IMG_3386

Das Zünd/Vorschaltgerät, hochprofessionell festgekabelbindert:
IMG_3387

Beim Geocachen war als Stromversorgung ein Akkupack aus 2 parallelen 7,2Ah-Bleigelakkus im Rucksack dabei, die auch die ganze Nacht problemlos durchgehalten haben. Seitdem war die Lampe immer wieder ein treuer Begleiter in finst’rer Nacht und erhellte so manches Dunkel…

Und zum Schluss, ein kleiner Vergleich: beide Bilder sind mit identischen Einstellungen der Kamera aufgenommen und zeigen den selben Bildausschnitt.

UltraFire C3:

IMG_3392

Die Restelampe:

IMG_3391

Das Einzige, was der Lampe jetzt noch fehlt, ist das Gütesiegel:

80prozentschrott

Geschrieben von Censer @die-frickler.org

am 22. Februar 2014 um 17:10 Uhr

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